Der Kindernotarzt

Als der Kindernotarzt um 06:36 Uhr dann bei uns eintraf, hatte dieser die Lage sehr schnell überblickt und hielt dann kurz Rücksprache mit seinem Kollegen.

Meine Mama und mein Papa warteten die ganze Zeit im Flur vorm Kinderzimmer, immer in der Hoffnung, dass das nicht eintrifft, was dann letztendlich doch eingetroffen ist.

Der Kindernotarzt kam plötzlich aus meinem Kinderzimmer heraus und sagte, er müsse kurz mit meinem Papa und meiner Mama reden. Er lief ins Wohnzimmer, setzte sich auf die Couch und sagte zu meinen Eltern, die vor Ihn standen, wörtlich:

"Was ist denn da passiert? Die ist doch schon länger tot?"

So haben meine Eltern, von einem sehr "einfülsamen" Menschen erfahren, dass ich vor einigen Minuten mein Dasein auf der Erde aufgegeben habe.

Er hatte auch gemeint, dass man da nichts mehr habe tun können. Ich sei kollabiert und der Kreislauf ist zusammengebrochen.

Nach dem dann noch einige Worte gewechselt wurden, wollten meine Mama und mein Papa sofort zu mir. Er meint aber, dass ich erst wieder angezogen werde. Und aufs Bett gelegt werden sollte.

 

 

Kommentar von meinem Papa:

"Kein Kommentar - schweigen! Da fehlem einfach die Wörter, das ist ein Schicksal, welches Eltern fast nicht verkraften können."

Wie es dann weiter ging: hier klicken...

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Emilie Burkart, + 24.01.2006

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