Mein viel zu kurzes Leben in Oppenweiler, Teil 1:

Geboren wurde ich am 29.12.2003
im Diakonie Krankenhaus in Schwäbisch-Hall, kurz Diak genannt.

Meine Größe betrug damals 51cm und ich war ganze 3375 Gramm schwer, das änderte sich aber schon bald. Einen Tag nach meiner Geburt durfte ich auch schon mein zukünftiges Zuhause sehen und meine restliche Familie kennenlernen.

Alle freuten sich sehr, meine Mama, mein Papa, mein Bruder, meine Oma und Opa, dass sie mich nach 9 monatiger Verweildauer (in meiner ziemlich beengenden Einraumwohnung) endlich in den Armen halten durften.

Doch schon bald hatte ich herausgefunden, wie jeder springt, wenn ich nur n bissl schreie, dies musste ich natürlich ganze 3 Monate lang machen, danach war mir das zu langweilig und ich suchte mir andere Möglichkeiten für möglichst viel Aufmerksamkeit auf mich zu lenken.

Mit knapp 6 Monaten wurde ich dann zusammen mit meinem Bruder in der katholischen Kirche, St. Stephanus, in Oppenweiler getauft. Das war ein riesen Fest und alles waren gekommen.

Nach 4 Monaten konnte ich dann endlich mit meiner neuen Nahrung anfangen (endlich was richtiges): der erste Babybrei.

Nach und nach bekam ich dann richtig Appetit auf das andere Essen und ich muss schon sagen: "Meine Mama war und ist da eine richtig gute Köchin!"

Damals wusste ich noch nicht, dass ich nur für 2 Jahre und 26 Tage mit meinen Eltern verbringen durfte. Aber es ist bei der Geburt wohl schon alles vorbestimmt, wie das weitere Leben ablaufen soll. Das nennt man dann wohl Schicksal.

weiter "Mein Leben in Oppenweiler"...

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Mein viel zu kurzes Leben

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Emilie Burkart, + 24.01.2006

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