Die Fragen, Teil 2:

Nachdem wir also bei der Einsatzleitstelle, die die Protokolle für diesen Einsatz hatte, nicht weiter kamen, fiel mir (dem Vater) ein, dass die Kripo ja gesagt hatte, "sie" kümmere sich darum.

 Also versuchte ich den Herrn von der Kripo, der an diesem Morgen auch bei uns war, zu kontaktieren und vereinbarte mit Ihm einen Gesprächstermin.

Der Termin mit dem Kripobeamten konnte dann auch schon Anfang April stattfinden. Ich ging mit meiner Frau zu dem Termin und schilderte Ihm die Lage. Er konnte sich sofort sehr gut an den Einsatz erinnern. Wir baten Ihn darum die uns immer noch quälende Frage: Warum hat das an dem Morgen so lange gedauert? zu klären. Er versprach uns auch, dass er das tun würde, und sobald er die Ergebnisse hätte sich wieder bei uns melden würde.

Gesagt, getan! 2 Wochen später rief er mich an, dass Ihm die Daten jetzt vorlägen und wir einen neuen Termin zur Besprechung vereinbaren könnten, er würde sich Anfang der darauffolgenden Woche melden, so dass wir einen Termin für Montag oder Dienstag ausmachen könnten. Montags erhielt ich dann einen Anruf von dem Herrn, dass ein anderer Fall dazwischen gekommen ist und er, sobald wieder Zeit hätte, sich wieder bei mir melden würde. Es vergingen abermals 2 Wochen ohne jegliche Nachricht, bis ich dann wieder bei dem Herrn angerufen hab. Ein neuer Termin wurde vereinbart, jedoch kam dann wieder alles anders, da mir diesmal dann eine Dame telefonisch mitteilte, dass der Herr einen, so wörtlich:

"Wichtigeren Fall dazwischen bekam!"

Na ja, gibt halt noch Wichtigeres, denn bei uns war ja eh nix mehr zu machen. Nach einer Woche rief ich nochmals den Herrn an, man glaubt es kaum, aber er fand für den darauffolgenden Tag doch tatsächlich Zeit für mir die Erklärung zu liefern.

Gespannt fuhr ich dann zu dem Termin, der Mittags um 14:00Uhr.

Er hatte auch Blätter dabei, wie sich jedoch herausstellte, es waren die Blätter, die ich Ihm bei dem ersten Gespräch gegeben hatte. Er lieferte mir folgende Erklärung:

1. Erklärung: Die Zeiten, die auf den Blättern stehen, würden stimmen! Der erste Anruf wurde von uns um 05:46 Uhr getätigt, und die Einsatzstelle, von der aus der RTW startete, wurde dann ja auch schon um 05:50 Uhr benachrichtigt!

Auf meine Frage hin warum die dann aber erst um 06:11 Uhr bei uns eingetroffen sind, für eine Strecke, die ich mit dem Auto innerhalb von 10 min. bei normalem Verkehr fahre, lieferte er mir folgende Erklärung.

2. Erklärung:

Die sind noch von einem anderen Notfalleinsatz zurückgekommen und mussten zuerst das Auto wieder für den nächsten Einsatz herrichten und auf Vollständigkeit überprüfen. Dann der Herr von der Kripo wörtlich:

"Selbst wenn der Anruf 10 Min. früher erfolgt wäre, wären es ja nur 10 Min. gewesen, in denen der Rettungswagen vor Ort gewesen wäre!"

Nachdem ich dann festellen musste, dass der Herr von der Kripo auf dem besten Wege war, wenn ich weitere Fragen gestellt hätte, sich selbst in Widersprüche zu verwickeln, bog ich das Gespräch dann in Belangloses und Nebensächliches um. Zum Glück kam dann auch nach fast genau 30 Min. eine Dame herein, und dem Herrn mitteilte, dass wieder ein neuer Fall eingetroffen ist, und seine Hilfe benötigt wird. Das war dann für mich das Zeichen, dass er sich jetzt lange genug mit mir unterhalten hatte und ich gehen musste. Was mich jedoch bei dem sogenannten Fall etwas stutzig machte, dass er ohne zu wissen um welchen oder was für einen Fall es sich handelt, die Ruhe in Person blieb und mich sogar noch zur Tür begleitete.

Mitlerweile war dann aber auch die Zeit verstrichen, dass ich hätte noch andere Mittel zur Klärung der Frage hätter heranziehen können, denn die Aufbewahrungszeit bei der Telekom und bei der FLZ (Feuerwehrleitzentrale) beträgt anscheinend nur 80 Tage.

Verflixt und zugenäht, was sind das alles für fadenscheinige Ausreden der div. Vereine!!!!

WER oder WAS wird hier verheimlicht oder gedeckt? Gibt es denn keinen mehr, der einen "Arsch in der Hose" hat und den Mund aufmacht und sich noch getraut darüber etwas zu sagen warum der Rettungswagen wirklich so lange gebraucht hat???

Also wird sich diese Frage NIEMALS in unserem Leben klären lassen...

Kommentar des Vaters:

Armes Krankenhaus in Backnang! Hat nur ein Rettungsahrzeug! Hoffentlich kommen NIE WIEDER 2 Menschen gleichzeitig in eine bedrohliche Lage, sonst müssten die sonst so überforderten Rettungskräfte und Leitstellen auch noch eine Entscheidung treffen.

Wir versichern, dass alle Angaben der Wahrheit entsprechen, so unglaublich wie dieses Ereignis sich auch anhören oder lesen mag!

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Emilie Burkart, + 24.01.2006

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