Die Rettungssanitäter:

Nach dem die Sanitäter um 06:10 Uhr, von allen sehnsüchtigst erwartet, eingetroffen sind, und auf die Frage von meinem Papa hin: "Warum das so lange gedauert hat?", der aber nur ein Achselzucken bekam, gingen diese dann (nicht übereilt, denn in solch einer Situation muss man ja die Ruhe bewahren) hoch in mein Kinderzimmer, in dem meine Mama seit einigen Minuten versucht hatte mich am Leben zu halten.

Die erste Aussage einer der Einsatzleute war:

"Machen Sie ruhig so weiter, bis wir so weit sind!"

Es war zu diesem Zeitpunkt, was meine Eltern noch nicht wussten, kein Notarzt dabei! Dazu aber später.

Meine Mama und mein Papa verließen das Kinderzimmer, damit die Einsatzkräfte Ihre Arbeit tun konnten. Ich bekam schon mal vorab eine Menge Kabel angeschlossen und eine Sauerstoffmaske aufgelegt.

Mein Papa dachte sich: "Die zwei sehen aber ganz schön ratlos aus!".

Nun gut, um 06:18 Uhr, also über eine halbe Stunde später [oder ca. 40 Minuten] traf dann auch schon der Notarzt ein. Wobei man diesem zu Gute halten muss, dass dieser erst 06:08 Uhr informiert wurde und schon 06:18 Uhr bei uns eingetroffen ist (die selbe Strecke wie für den Rettungswagen).

Diesem muss man auch noch ein dickes Lob aussprechen, dass dieser trotz "Ruhe bewahren" einen sehr zügigen Schritt drauf hatte.

Von irgendeiner Stelle aus wurde auch der Kindernotarzt in Waiblingen um 06:14 Uhr noch informiert, dass dieser auch noch kommen soll. Lt. Einsatzbericht wurde dieser um 06:14 Uhr alamiert und ist um 06:19 uhr losgefahren und war um 06:36 Uhr, also fast 17 Minuten später bei uns. (Strecke von Waiblingen nach Oppenweiler ca. 32 km).

Kommentar von meinem Papa:

Der ist auch mit einem Mercedes gekommen und hat somit viel mehr PS und kann schneller fahren, als der Rettungswagen. Wenn man also in Oppenweiler wohnt und morgens einen Notruf 112 absendet, hat man schon riesiges Glück wenn das erforderliche Einsatzteam ca. 50 Min. später vollzählig ist.

"In der heutigen Zeit der Gesundheitsreform muss der Spruch nicht mehr lauten, jede Minute zählt, sondern jeder Cent zählt!"

Wie es mit dem Notarzt weiter ging: hier klicken...

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Emilie Burkart, + 24.01.2006

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