Die Polizei

Nachdem die Polizei dann eingetroffen war, wurde meine Mama und mein Papa auch schon wieder zu dem ganzen Hergang befragt, ohne dass meine Eltern hätten einmal durchatmen können um zu realisieren, dass ich absofort nicht mehr mit Ihnen spielen kann.

Als es dann Seitens der Polizei "keine weiteren Fragen" mehr gab, konnte meine Mama sich nochmals zu mir legen, jedoch durfte ich nicht in mein Bett, bis die Kriminalpolizei eingetroffen war.

Nach den ganzen Erklärungen und Vernehmungen ging dann mein Papa einmal an die "frische" Luft vorm Haus und lief auf und ab. Die Polizisten, die vorher die ganzen Fragen für "deren Akten" gestellt hatten, versuchten ebenfalls vor unserem Haus, in Ihrem Einsatzfahrzeug, meinen, inzwischen "ehemaligen", Kinderarzt zu erreichen, damit dieser auch noch vorbei kommt und meinen Totenschein ausstellen soll.

Mein Papa lief immer noch auf und ab, bis plötzlich ein Polizist, der Ihn erst vor wenigen Minuten befragt hatte, ihm folgende Frage stellte, wörtlich:

"Was machen Sie hier? Sind Sie ein Angehöriger?"

Krampfhaft versuchten die zwei Polizisten meinen Kinderarzt zu erreichen. Dieser hatte jedoch erst ab 08:00 Uhr Sprechstunde.

Nachdem dies dann endlich geglückt war, den Arzt für Kinder zu erreichen, teilte die Polizei meinen Eltern mit, dass der Arzt, bei dem ich erst am Vortag zur Untersuchung war, erst ab 10:45 Uhr kommen könne, denn er hätte ja schließlich noch sein Wartezimmer voll und bei uns sei es ja, die Polizei wörtlich:

"Kein Notfall mehr!"

Und weiter drehte sich die Mühle, mit dem Eintreffen der Kriminalpolizei.

Kommentar von meinem Papa:

Stimmt, war kein Notfall mehr! Es war zwischenzeitlich etwas viel Schlimmeres! (Was es war, kann sich jeder seine Gedanken darüber machen!)

Wie es mit der Kriminalpolizei weiter ging: hier klicken...

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Mein viel zu kurzes Leben

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Dienstag 24.01.2006

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Emilie Burkart, + 24.01.2006

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